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Schloss Hohenschwangau

Etwas weiter entlang der romantischen Straße, dem bayrischen Touristenzentrum, liegt direkt gegenüber vom Schloss Neuschwanstein das Schloss Hohenschwangau im gleichnamigen Ortsteil.

Von Füssen nur wenige Minuten entfernt kann man dort in vollendeter und restaurierter Form die Burganlage besichtigen, die sich stilistisch und geschichtlich stark von Ihrer großen Schwester Neuschwanstein unterscheidet. Wer sich die Zeit nimmt und das Schloss Hohenschwangau besucht, erlebt vor allem in seinem Inneren die Geschichte noch einmal.

Hohenschwangau blickt zurück auf eine Geschichte von 8 Jahrhunderten. Im 12. Jahrhundert nämlich finden sich erste Aufzeichnungen über die „Burg Schwanstein“ als Sitz der örtlichen Adelsleute. Die kommenden Jahrhunderte ließen das Schloss mehrfach verwittern, zerfallen und wiedererbauen. In seiner heutigen Form wurde das Schloss vom König Maximilian II. errichtet, welcher die Burgruine erwarb und bis 1837 zum Schloss umbauen ließ. Der neugotische Stil findet sich noch im gesamten Schlossgebiet und hat nichts von seiner ursprünglichen Pracht verloren.

Das Interieur

Ein Highlight ist mit Sicherheit das Schlossinnere. Die Einrichtung aus der Biedermeierzeit, eine abgewandelte Form der Spätromantik, ist fast vollständig erhalten und zur Betrachtung ausgestellt. In den unterschiedlichsten Räumen eröffnen sich dem Besucher verschiedene Aspekte des damaligen, royalen Alltags.

Das Schlafzimmer der Königin Marie, Mutter Ludwig II., wird auch das „Orientzimmer“ genannt. Der König, welcher sich gerne an seine Reisen nach Griechenland und die Türkei zurückerinnern wollte, lies dieses Zimmer vollständig im orientalischen Stil einrichten. Dazu passen die Wand- und Deckenmalereien, welche den Räumlichkeiten enorme Authentizität verleihen.

Das Ankleide und Musikzimmer der Könige Maximilian II und Ludwig II ist vor allem für Kulturinteressierte faszinierend. Das dort noch heute ausgestellte Klavier diente angeblich Richard Wagner als Instrument, während er sich in Hohenschwangau aufhielt. Das „Hohenstaufenzimmer“ ist im hellen, wenig prächtigen Biedermeierstil eingerichtet und hebt sich in seiner Natürlichkeit vom Rest des Schlosses ab.

Im Schlafzimmer der Könige erwartet den Besucher eine Überraschung. Das ansonsten ganz Biedermeiertypische Tassozimmer mit seinen prachtvollen Wandmalerein und dem gewohnt kunstvoll gearbeiteten Boden verfügt über einen leuchtenden Sternenhimel, der vom darüberliegenden Raum aktiviert werden kann. Hier können Sie die kindliche Seite Ludwigs des II. aus der Nähe erfahren.

Hinweise zu Hohenschwangau

Es ist nicht gestattet, im Schloss Haustiere irgendeiner Form mitzuführen. Bitte informieren Sie sich im Vorfeld über Möglichkeit einer vorläufigen Unterbringung Ihrer Haustiere.

Im gesamten Schlossbereich ist generelles Rauchverbot. Das Fotografieren ist ebenso nicht gestattet.

Wer das Schlossinnere besichtigen will, muss an einer Führung teilnehmen. Diese ist organisiert und hat eine Gesamtdauer von ca. 35 Minuten.

Eintrittspreise & Öffnungszeiten:
http://www.castle-neuschwanstein.com/de/eintrittspreise.html


Quellen:
http://www.castle-neuschwanstein.com/de/articles/schloss-hohenschwangau.html
http://www.hotel-fuessen.de/de/blog/schloss-hohenschwangau.html
http://www.hotelfantasia.de/de/blog/schloss-hohenschwangau.html
http://www.suitehotel-neuschwanstein.de/de/blog/schloss-hohenschwangau.html
http://www.landhaus-koessel.de/de/blog/schloss-hohenschwangau.html

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Schloss Hohenschwangau | Stadt Füssen im Allgäu
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