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Der Alpenrosenweg

Der Alpenrosenweg ist ein wunderschöner, leicht zu bewältigender Höhenweg, der von Füssen nach Hohenschwangau, beziehungsweise umgekehrt, verläuft. Er wurde um das Jahr 1850 herum von König Maximilian II. für seine Frau Marie angelegt und ermöglicht traumhafte Ausblicke auf den Schwanseepark sowie auf landschaftliche und architektonische Sehenswürdigkeiten des Allgäuer Königswinkels.

Wer in Füssen Urlaub macht, kann bei einem Spaziergang auf dem Alpenrosenweg wunderschöne Naturimpressionen und Ausblicke auf viele Sehenswürdigkeiten der Region genießen. Über diesen von Jung und Alt leicht begehbaren Höhenweg hat man außerdem die Möglichkeit, von Füssen aus zu den weltberühmten Königsschlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau zu wandern. Der perfekte Ausgangspunkt für einen Spaziergang auf dem Alpenrosenweg ist die romantische Füssener Altstadt. Hier erwarten einen enge verwinkelte Gassen, die an gotischen Häusern, historischen Kirchen, gemütlichen Cafés und Restaurants sowie schnuckeligen Geschäften vorbeiführen, die alles mögliche – von regionaler Handwerkskunst bis zu Designerartikeln – im Angebot haben. Die vielseitige Füssener Altstadt bezaubert durch ihr besonderes Flair. An machen Plätzen, wie zum Beispiel rund um den Stadtbrunnen oder auf dem Schrannenplatz, weckt das rege Treiben Erinnerungen an eine herrliche italienische Piazza, während es dann wiederum Orte in der Altstadt gibt, wie zum Beispiel im Stadtpark Baumgarten, in denen Ruhe und Naturidylle im Vordergrund stehen. Die Wanderung zum Alpenrosenweg führt am alten Benedektinerkloster St. Mang entlang, das zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten Füssens gehört. Das barocke Kloster, dessen Geschichte bis ins 8. Jahrhundert zurückreicht, beherbergt das Museum der Stadt Füssen, das hier unter anderem den ältesten bayerischen Totentanz und eine wertvolle Sammlung historischer Lauten und Geigen ausstellt. Ganz in der Nähe thront majestätisch das Hohe Schloss, das Wahrzeichen Füssens, das zu den wichtigsten Profanbauten der deutschen Spätgotik gehört und bereits von außen durch prächtige Illusionsmalereien an den Fassaden beeindruckt. Im Hohen Schloss sind die Filialgalerie der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und die Städtische Galerie untergebracht.

Um zum Alpenrosenweg zu gelangen, muss man zunächst dem Verlauf des Lechs bis zum Lechfall im idyllischen Faulenbacher Tal folgen. Am Lechfall, einem im 18.Jahrhundert errichteten Stauwehr, erwartet einen ein imposantes Naturschauspiel, wenn sich die tosenden Wassermassen in die Tiefe stürzen, um in eine enge Klamm zu fließen. Den besten Blick auf dieses Spektakel hat man vom König Max Steg aus, der 1895 entstand und über den Lechfall führt. In einer Nische über der Schlucht entdeckt man die Büste von König Maximilian II. mitsamt einer Inschrift, die den Dank der Stadt Füssen ihm gegenüber zum Ausdruck bringt. Hintergrund ist der, dass durch den von König Maximilian II. initiierten Bau von Schloss Hohenschwangau ein großer Wirtschaftsboom in der Region einsetzte. Um das Jahr 1850 herum ließ König Maximilian II. außerdem für seine Frau Marie den Alpenrosenweg errichten, der hier in der Nähe des Lechfalls beginnt. Seinen Namen besitzt dieser Höhenweg deswegen, weil damals unzählige Alpenrosen entlang seines Streckenverlaufs angepflanzt worden sind. Von den Blumen ist heute nicht mehr viel zu sehen, dafür erwarten einen aber auf dem Alpenrosenweg wunderschöne Aussichten auf diverse Sehenswürdigkeiten des Königswinkels sowie natürlich auf die herrliche Landschaft. Die wenigen steilen Abschnitte auf dem Alpenrosenweg sind mit Holzgeländern und Stegen gesichert, sodass er sich problemlos von Jung und Alt begehen lässt.

Traumhafte Ausblicke bieten sich einem vom Alpenrosenweg aus auf den Schwansee und den Schwanseepark. Dieser im Auftrag Maximilians II. vom preußischen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné nach englischem Vorbild angelegte Park, war einst der königliche Schlossgarten Hohenschwangau. Besonders beeindruckend ist die Aussicht im Frühjahr, wenn auf den Wiesen des Parks zahlreiche, teilweise seltene Pflanzen blühen und ihn in ein buntes Farbenmeer verwandeln.  Auch auf den malerischen Schwansee selbst hat man vom Alpenrosenweg einen schönen Ausblick.  Bevor der Alpenrosenweg für ein kurzes Stück dem Rundweg um den Alpsee folgt, offenbaren sich einem außerdem herrliche Aussichten auf die Kirche St. Coloman bei Schwangau, das Schloss Bullachberg und den Bannwaldsee. Vom Alpsee aus, der zu den saubersten Seen Deutschlands gehört und als Lieblingsbadesee von Märchenkönig Ludwig II. galt, ist es nur noch ein Katzensprung bis zu den Schlössern Neuschwanstein und Hohenschwangau. Die beiden wunderschönen Schlösser stehen hier in einer traumhaften Berglandschaft und werden jährlich von weit mehr als einer Millionen Menschen besucht. Insbesondere Schloss Neuschwanstein, das von außen an eine imposante mittelalterliche Burg erinnert und innen drin mit Gold und Kunstschätzen in seinen großen Sälen ausgestattet ist, ist eine weltberühmte Sehenswürdigkeit, die man bei einem Urlaub in Füssen unbedingt gesehen haben muss. Am Ufer des Alpsees befindet sich seit 2011 übrigens das Museum der Bayerischen Könige, das auf moderne Weise wertvolle Hintergrundinformationen zu den Schlössern und König Ludwig II. präsentiert.

Bei einer Wanderung auf dem Alpenrosenweg kann man die Besichtigung der Traumschlösser in Hohenschwangau mit herrlichen Naturimpressionen und Ausblicken kombinieren. Einen Spaziergang auf diesem schönen Höhenweg sollte man sich nicht entgehen lassen.

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Der Alpenrosenweg | Stadt Füssen im Allgäu
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